Alle drei KUUS Notrufuhren teilen die gleiche Grundausstattung: SOS-Taste, automatische Sturzerkennung, GPS-Ortung in der Betreuer-App, Wasserdichtigkeit nach IP67, eine Erinnerung an die Einnahme von Medikamenten und keinen Abonnementzwang. Den Unterschied machen das Display, die Größe und eine Zusatzfunktion. Einen ausführlichen Vergleich auch mit anderen Anbietern finden Sie in unserem Ratgeber: die beste Notrufuhr für Senioren 2026 im Vergleich.
| Modell | Besonderheit | Zifferblätter | Herzfrequenz | Maße | Für wen geeignet |
|---|---|---|---|---|---|
| KUUS S5 | Schlankes, modernes Modell | 7 digitale Zifferblätter | Nein | 32 x 49 x 16 mm | Wer eine dezente, moderne Uhr möchte |
| KUUS S4 | Extra große SOS-Taste | 1 analoges Zifferblatt | Nein | 32 x 49 x 16 mm | Wer es einfach mag und einen gut tastbaren Knopf braucht |
| KUUS S2 | Mit Herzfrequenzmessung | 3 Zifferblätter | Ja | 44 x 47 x 16 mm | Wer zusätzlich die Herzfrequenz im Blick behalten will |
Kurz gesagt: Die S5 ist die schlanke, moderne Wahl, die S4 die einfachste mit dem größten SOS-Knopf, und die S2 die richtige, wenn die Herzfrequenz wichtig ist. Die Medikamentenerinnerung haben alle drei. Wie sie funktioniert, lesen Sie unter Medikamentenerinnerung per Uhr.
Nein, eine mobile Notrufuhr wie die KUUS wird in der Regel nicht von der Kranken- oder Pflegekasse bezahlt. Bezuschusst wird der klassische, fest installierte Hausnotruf mit angeschlossener Notrufzentrale, und zwar bei einem anerkannten Pflegegrad mit einem monatlichen Betrag (derzeit etwa 25 Euro im Monat, den genauen Betrag bestätigt Ihnen Ihre Pflegekasse).
Eine Uhr, die Ihre Angehörigen direkt anruft und mit der Person mitgeht, zählt meist nicht als anerkanntes Hilfsmittel. Dafür zahlen Sie bei der KUUS Notrufuhr kein monatliches Abo und keine Vertragsbindung, nur die niedrigen SIM-Kosten für tatsächlich genutzte Anrufe und Daten. Über mehrere Jahre gerechnet ist das häufig günstiger als ein bezuschusster Hausnotruf mit laufenden Gebühren.
Ehrlich gesagt: Sind Ihnen ein Kassenzuschuss und eine rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale wichtig, kann ein klassischer Hausnotruf die bessere Wahl sein. Geht es Ihnen um Mobilität und eine Lösung ohne Abo, passt die Notrufuhr besser. Wie eine GPS-Uhr für Senioren ohne Abo genau funktioniert, lesen Sie hier.
Der wichtigste Unterschied: Ein Hausnotruf ist an die Wohnung gebunden, eine Notrufuhr geht mit. Welche Lösung passt, hängt davon ab, ob die ältere Person vor allem zu Hause oder auch unterwegs abgesichert sein soll.
| Klassischer Hausnotruf | KUUS Notrufuhr | |
|---|---|---|
| Wo | Nur zu Hause, in Reichweite der Basisstation | Überall mit Mobilfunkempfang |
| Alarm geht an | Professionelle Notrufzentrale | Ihre eigenen Angehörigen, bis zu 3 Nummern |
| Kosten | Monatliches Abo, von der Pflegekasse bezuschusst | Kein Abo, nur SIM-Verbrauch |
| Sturzerkennung und GPS | Je nach Anbieter, oft gegen Aufpreis | Bei allen Modellen enthalten |
Besonders bei Demenz, wenn jemand das Haus verlässt und sich verlaufen kann, ist eine mitlaufende Uhr mit GPS sinnvoller als ein fest installierter Hausnotruf. Mehr dazu lesen Sie unter Notrufuhr bei Demenz.
Die Uhr misst über einen Bewegungssensor, wie sich der Arm bewegt. Erkennt sie einen plötzlichen Sturz, löst sie automatisch Alarm aus und ruft die hinterlegten Nummern an, auch dann, wenn die Person die SOS-Taste nicht mehr selbst drücken kann. Genau das ist der Sinn der Sturzerkennung: Hilfe holen, wenn jemand dazu selbst nicht mehr in der Lage ist.
Ehrlich bleibt aber: Keine Sturzerkennung erkennt 100 Prozent aller Stürze. Ein langsames Zu-Boden-Sinken wird nicht immer registriert, und in seltenen Fällen kann ein Fehlalarm ausgelöst werden. Sehen Sie die Sturzerkennung deshalb als wertvolle Ergänzung zur SOS-Taste, nicht als Ersatz. Alle drei Modelle, S5, S4 und S2, haben die Sturzerkennung an Bord. Wie die Technik dahinter arbeitet, erklären wir unter So funktioniert die Sturzerkennung.