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Hausnotruf Alternative ohne Abo | Notrufuhr |

Hausnotruf Alternative ohne Abo | Notrufuhr |
In dit artikel
Die bekannteste Alternative zum Hausnotruf ist eine mobile Notrufuhr: eine Uhr mit SOS-Taste, automatischer Sturzerkennung und GPS, die im Notfall direkt die hinterlegten Kontakte anruft. Anders als der klassische Hausnotruf braucht sie keine Basisstation und keinen Festnetzanschluss, und sie funktioniert nicht nur in der Wohnung, sondern auch unterwegs. Der wichtigste Unterschied liegt aber beim Geld und bei der Frage, wer im Notfall angerufen wird. Der klassische Hausnotruf kostet meist 25 bis 35 Euro im Monat, dauerhaft, mit einer Notrufzentrale dazwischen. Eine Notrufuhr ohne Abo kaufen Sie einmalig und wählen die SIM-Karte selbst. Welche Lösung besser passt, hängt von der Situation ab. Dieser Ratgeber zeigt die Unterschiede ehrlich, in beide Richtungen.

Kurz zu uns. Wir sind Eric und Bas, Vater und Sohn. Wir haben KUUS. gegründet, nachdem die Schwiegermutter von Eric zwei Tage auf dem Küchenboden lag. Ihr Telefon lag auf der Arbeitsplatte, sie kam nicht heran. Diesen Text haben wir nicht als Werbung geschrieben, sondern als die Erklärung, die wir selbst gern gelesen hätten, bevor wir uns mit dem Markt beschäftigt haben.

Was ist die Alternative zum Hausnotruf?

Der klassische Hausnotruf besteht aus zwei Teilen: einer Basisstation, die an Strom und Telefon angeschlossen wird, und einem Funksender als Armband oder Halskette. Auf Knopfdruck baut die Station eine Sprechverbindung zu einer Notrufzentrale auf. Das funktioniert gut, hat aber zwei feste Grenzen. Es wirkt nur in Reichweite der Station, also zu Hause. Und es läuft über ein monatliches Abo.

Die mobile Alternative steckt alles in ein Gerät am Handgelenk. In der Notrufuhr sitzt eine eigene SIM-Karte, ungefähr wie in einem Handy. Damit kann die Uhr selbst telefonieren, den Standort senden und einen Sturz erkennen. Keine Basisstation, kein Festnetz, keine feste Wohnung als Bedingung.

In den Suchergebnissen tauchen für dasselbe Gerät viele Namen auf: Notrufuhr, Notrufarmband, Seniorenuhr mit Sturzerkennung, mobiler Notruf. Gemeint ist fast immer das Gleiche: eine Uhr, die im Ernstfall Hilfe holt, auch außerhalb der eigenen vier Wände.

Notrufuhr als Alternative zum Hausnotruf, ohne Basisstation und ohne monatliches Abo

Warum überhaupt eine Alternative suchen?

Die meisten Angehörigen landen aus einem von drei Gründen hier.

Der erste Grund sind die laufenden Kosten. Ein Abo von 25 bis 35 Euro im Monat klingt überschaubar. Über die Jahre summiert es sich. Dazu unten mehr.

Der zweite Grund ist die Reichweite. Ein Hausnotruf hilft im Wohnzimmer. Er hilft nicht im Garten, nicht beim Spaziergang, nicht beim Einkaufen. Genau dort passieren viele Stürze aber.

Der dritte Grund ist das Armband selbst. Als Eric und Bas nach den zwei Vorfällen in der Familie geschaut haben, was es gibt, sind sie erschrocken. Klobige Geräte, feste Stationen, Abos, die laufen, solange der Mensch lebt. Und ein Notrufknopf, der so sehr nach Krankheit aussieht, dass er oft in der Schublade landet. Ein Knopf in der Schublade ist eine Rechnung, keine Sicherheit.

Hausnotruf und Notrufuhr im Vergleich

Kein Modell ist immer besser. Es geht darum, was zur Lebenssituation passt.

PunktKlassischer HausnotrufMobile Notrufuhr
Funktioniert wo?Nur zu Hause, in Reichweite der StationÜberall, mit GPS auch unterwegs
Basisstation nötig?Ja, mit Strom- und TelefonanschlussNein, eigene SIM-Karte in der Uhr
SturzerkennungOft Aufpreis oder gar nichtHäufig serienmäßig, ruft ohne Knopfdruck
Wer wird gerufen?Notrufzentrale, dann weiterDirekt die Familie, je nach Modell
KostenmodellMonatliches Abo, dauerhaftEinmal kaufen, SIM-Karte selbst wählen
Sieht aus wie?Medizinischer NotrufknopfEine normale Uhr

Die genauen Funktionen unterscheiden sich je nach Anbieter und Modell. Prüfen Sie immer die Produktangaben.

Was kostet ein Hausnotruf ohne Abo wirklich?

Notrufuhr mit Sturzerkennung als Hausnotruf ohne monatliche Kosten

Rechnen Sie einmal mit. Ein Mensch von 75 Jahren, der noch fünf bis zehn Jahre selbstständig wohnt.

ModellEinmaligPro MonatSumme 5 JahreSumme 10 Jahre
Klassischer Hausnotruf mit Zentraleca. 10 bis 80 Euro Anschluss25 bis 35 Euroca. 1.560 bis 2.180 Euroca. 3.060 bis 4.280 Euro
Notrufuhr ohne Abo, eigene SIM-Karteca. 150 bis 300 Euro5 bis 10 Euro SIM-Karteca. 450 bis 900 Euroca. 750 bis 1.500 Euro

Beträge sind Richtwerte und hängen vom Anbieter und der gewählten SIM-Karte ab. Eine unabhängige Übersicht zu den Kosten bietet die Verbraucherzentrale.

Der Unterschied ist also nicht ein bisschen Geld im Monat. Es sind über die Jahre schnell ein paar tausend Euro. Geld, das Ihre Eltern für anderes brauchen können. Sicherheit für die eigenen Eltern sollte aus unserer Sicht kein Abo-Produkt sein, das läuft, solange der Mensch lebt.

Das ist keine Abzocke. Eine Notrufzentrale leistet echte Arbeit. Aber es ist ein Versicherungsmodell, verkauft als Pflege. Und in den meisten Fällen wird der Knopf nie gedrückt.

Und die Pflegekasse?

Hier wollen wir ehrlich sein, auch wenn es gegen uns spricht. Wenn ein Pflegegrad vorliegt, übernimmt die Pflegekasse beim klassischen Hausnotruf in der Regel den Basistarif, oft die genannten rund 25,50 Euro im Monat. Das gilt für anerkannte Vertragsanbieter mit Notrufzentrale.

Eine Notrufuhr ohne Abo, die Sie einmalig kaufen, fällt meist nicht unter diese monatliche Kostenübernahme, weil es keinen laufenden Dienst und keine angeschlossene Zentrale gibt. Sie sparen also über die Jahre deutlich, zahlen die Uhr aber selbst. Wer den vollen Zuschuss der Pflegekasse für den monatlichen Dienst nutzen möchte, ist mit einem klassischen Vertragsanbieter unter Umständen besser bedient. Fragen Sie im Zweifel direkt bei Ihrer Pflegekasse nach, die Regelungen ändern sich.

Wer wird angerufen: Zentrale oder Familie?

Das ist der zweite große Unterschied, größer als die meisten denken.

Modell Zentrale. Die Uhr oder die Station ruft eine Notrufzentrale. Dort fragt jemand nach, was los ist, sucht die Adresse, alarmiert den passenden Dienst. Das ist das klassische Modell und steckt fast immer hinter dem Abo.

Modell Familie. Die Uhr ruft direkt die hinterlegten Kontakte an, meist Sie, ein Geschwisterkind, eine Nachbarin. Wer zuerst abhebt, hat den Menschen sofort am Ohr und kann handeln. Keine Zwischenstelle, kein Abo.

Unsere Meinung dazu ist klar, aber nicht absolut. Bei einem echten Notfall soll der Mensch, der am meisten an Ihren Eltern hängt, es als Erster wissen, nicht eine Vermittlung, die noch nachfragen muss. Ein Angehöriger ist schneller und persönlicher. Zwischen einem Hilferuf und dem Menschen, der hilft, ist eine zusätzliche Ebene selten eine Verbesserung.

Die ehrliche Einschränkung: Wenn die ganze Familie weit weg wohnt und tagsüber nicht erreichbar ist, dann ist eine Zentrale eine sinnvolle Ergänzung. Dafür sind wir nicht gemacht, und das sagen wir auch.

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Acht Punkte, in der Reihenfolge ihrer Bedeutung.

  1. Sieht es aus wie eine normale Uhr? Das Wichtigste und das, was am wenigsten besprochen wird. Was nach Krankheit aussieht, wird abgelegt. Was wie eine Uhr aussieht, wird getragen.
  2. Funktioniert es ohne Smartphone? Eine Notrufuhr mit eigener SIM-Karte telefoniert selbst. Geräte, die nur über ein gekoppeltes Handy in der Nähe laufen, sind unzuverlässig.
  3. Gibt es GPS? In der Wohnung nicht entscheidend, draußen schon.
  4. Gibt es Sturzerkennung? Bei gebrechlichen Menschen ja. Sie ruft auch dann, wenn nach einem Sturz niemand mehr die Taste drückt.
  5. Ist die Uhr spritzwasser- oder wasserdicht? Wer die Uhr zum Duschen ablegt, vergisst sie danach wieder umzulegen.
  6. Wie lange hält der Akku? Zwei bis fünf Tage sind üblich. Einmal pro Woche laden ist machbar, täglich weniger.
  7. Wer wird gerufen? Direkt die Familie oder eine Zentrale? Siehe oben.
  8. Welche laufenden Kosten bleiben? Rechnen Sie die Summe über fünf bis zehn Jahre, bevor Sie sich entscheiden.

Wann der klassische Hausnotruf die bessere Wahl ist

Eine Notrufuhr ist nicht immer die richtige Antwort. Das schreibt man selten auf eine Produktseite, ehrlich ist es trotzdem.

  • Wenn rund um die Uhr eine bewachte Zentrale gewünscht ist. Wir rufen die Familie an. Wer professionelle Überwachung mit medizinischer Einordnung braucht, ist bei einem Zentralen-Dienst besser aufgehoben.
  • Wenn der volle Zuschuss der Pflegekasse genutzt werden soll. Siehe der Abschnitt oben. Der monatliche Dienst wird eher übernommen als ein einmaliger Kauf.
  • Wenn der Mensch das Haus praktisch nie verlässt und niemand in der Nähe ist. Dann fällt der größte Vorteil der mobilen Uhr, die Reichweite draußen, weniger ins Gewicht.
  • Bei weit fortgeschrittener Demenz. Wer die Uhr oft ablegt oder als fremd empfindet, trägt sie nicht zuverlässig. Dann passt häufig eine andere Lösung besser.

Lieber ein ehrliches Nein als ein bereuter Kauf.

Häufige Fragen

Antworten auf das, was wir am häufigsten gefragt werden. Steht Ihre Frage nicht dabei? Klicken Sie unten rechts auf das Foto von Hans, er hilft Ihnen gerne weiter.

Gibt es einen Hausnotruf ohne monatliche Kosten?

Ja. Eine Notrufuhr mit eigener SIM-Karte kaufen Sie einmalig. Statt eines Abos wählen Sie eine günstige Prepaid- oder SIM-Karte, oft ab etwa 5 Euro im Monat. Eine feste Anschlussgebühr oder ein laufender Vertrag mit einer Zentrale entfällt.

Funktioniert die Alternative auch draußen?

Ja, das ist der Hauptvorteil. Über die eigene SIM-Karte und GPS funktioniert die Uhr auch im Garten, beim Spaziergang oder beim Einkaufen. Der klassische Hausnotruf wirkt nur in Reichweite der Basisstation zu Hause.

Übernimmt die Pflegekasse eine Notrufuhr ohne Abo?

In der Regel nicht, weil es keinen laufenden Dienst mit Notrufzentrale gibt. Den monatlichen Basistarif eines klassischen Vertragsanbieters übernimmt die Pflegekasse bei vorliegendem Pflegegrad dagegen meist. Fragen Sie im Zweifel direkt bei Ihrer Pflegekasse nach.

Wie funktioniert die Sturzerkennung?

Bewegungssensoren in der Uhr erkennen das Muster eines Sturzes, eine plötzliche Beschleunigung gefolgt von einem abrupten Stopp. Danach zählt die Uhr einige Sekunden. Wird der Alarm nicht selbst beendet, ruft die Uhr automatisch den ersten Kontakt an. Die Sturzerkennung ist keine medizinische Diagnose, sie holt nur Hilfe.

Braucht die Uhr ein Smartphone?

Die tragende Person braucht keines, wenn die Uhr eine eigene SIM-Karte hat. Sie als Angehöriger brauchen ein Smartphone für die zugehörige App, in der Sie den Standort sehen und die Kontakte einstellen.

Ist eine Notrufuhr ein Medizinprodukt?

Nein. Es ist eine Uhr, die im Notfall Hilfe holen kann. Sie ersetzt keine ärztliche Versorgung und stellt keine Diagnose. Diese Rolle wollen wir nicht größer machen, als sie ist.


Fazit

Die Alternative zum Hausnotruf ist eine mobile Notrufuhr: einmal kaufen statt monatlich zahlen, draußen wie drinnen, mit Sturzerkennung, die ohne Knopfdruck Hilfe ruft. Für die meisten Menschen, die noch einigermaßen selbstständig wohnen, ist das die passendere und über die Jahre deutlich günstigere Lösung. Wer eine rund um die Uhr bewachte Zentrale braucht oder den vollen Zuschuss der Pflegekasse nutzen möchte, bleibt beim klassischen Modell besser aufgehoben.

Die Schwiegermutter von Eric lag damals zwei Tage am Boden. Wir haben dieses Unternehmen gegründet, damit das einer anderen Familie nicht passiert. Die Uhr ist ein Mittel, kein Selbstzweck.

Möchten Sie wissen, welche KUUS.-Uhr zu Ihrer Mutter oder Ihrem Vater passt? Sehen Sie sich die Notfalluhren für Senioren an, alle ohne Abo, alle mit SOS-Taste, Sturzerkennung und GPS.

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